<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"><channel><atom:link href="https://lmv0526gjnds.antragsgruen.de/lmv0526gjnds/feedamendments" rel="self" type="application/rss+xml" />
            <title>LMV Hitzacker: Änderungsanträge</title>
            <link>https://lmv0526gjnds.antragsgruen.de/lmv0526gjnds/feedamendments</link>
            <description></description>
            <image>
                <url>https://lmv0526gjnds.antragsgruen.de/lmv0526gjnds/page/files/GJ+Logo.png</url>
                <title>LMV Hitzacker: Änderungsanträge</title>
                <link>https://lmv0526gjnds.antragsgruen.de/lmv0526gjnds/feedamendments</link>
            </image><item>
                        <title>Ä62 zu A14:  Solidarität mit der Zivilbevölkerung in Palästina, Israel und dem Libanon</title>
                        <link>https://lmv0526gjnds.antragsgruen.de/lmv0526gjnds/motion/102162/amendment/105980</link>
                        <author>Antragstellende + LaVo (dort beschlossen am: 08.05.2026)</author>
                        <guid>https://lmv0526gjnds.antragsgruen.de/lmv0526gjnds/motion/102162/amendment/105980</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_57356_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 10 bis 11 einfügen:</h4><div><p>Klassismus, Queerfeindlichkeit sowie weitere intersektional verknüpfte Ungleichheiten.<ins style="color:#008000;text-decoration:underline;"></ins></p></div><h4 class="lineSummary">Von Zeile 113 bis 116 einfügen:</h4><div><p>bewusste Erzeugung von Hunger und Krankheit sowie die Verhinderung humanitärer<br>Hilfe.<ins class="space" aria-label="Einfügen: „Leerzeichen”">[Leerzeichen]</ins></p><p><strong>Die Grüne Jugend Niedersachsen erkennt den Genozid an den Palästinenser*innen nach Art II der UN-Völkermordkonvention durch die folgende Einordnung an:<ins class="space" aria-label="Einfügen: „Leerzeichen”">[Leerzeichen]</ins></strong></p></div><h4 class="lineSummary">Von Zeile 129 bis 130 einfügen:</h4><div><p>Gallant wegen Aushungerung, Mord, Verfolgung und unmenschlicher Handlungen (Art. 7 und 8 Rom-Statut);<ins class="space" aria-label="Einfügen: „Leerzeichen”">[Leerzeichen]</ins></p></div><h4 class="lineSummary">In Zeile 273 einfügen:</h4><div><p><strong>2.15 Iran — Jin, Jiyan, Azadî.<ins class="space" aria-label="Einfügen: „Leerzeichen”">[Leerzeichen]</ins></strong></p></div></div></section>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 09 May 2026 15:57:26 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Änderungsantrag zu A19: Suchtklinik retten – Versorgungslücken verhindern!</title>
                        <link>https://lmv0526gjnds.antragsgruen.de/lmv0526gjnds/Suchtklinik-retten-Versorgungslucken-verhindern-55629/105960</link>
                        <author>Maxim Guraj (KV Wolfenbüttel)</author>
                        <guid>https://lmv0526gjnds.antragsgruen.de/lmv0526gjnds/Suchtklinik-retten-Versorgungslucken-verhindern-55629/105960</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_57356_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 8 bis 10 einfügen:</h4><div><p>Versorgung suchtkranker Kinder und Jugendlicher langfristig zu sichern und auszubauen.<ins style="color:#008000;text-decoration:underline;"> Wir fordern dazu eine Aufhebung des Aufnahmestopps an der Dietrich Bonhoeffer-Klinik. Die Sicherung des jetzigen Bettbestands muss gewährleistet werden.</ins><br>Dazu setzt sich die Grüne Jugend Niedersachsen insbesondere ein für:</p></div></div></section>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 09 May 2026 12:58:00 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Änderungsantrag zu A14:  Solidarität mit der Zivilbevölkerung in Palästina, Israel und dem Libanon</title>
                        <link>https://lmv0526gjnds.antragsgruen.de/lmv0526gjnds/motion/102162/amendment/105889</link>
                        <author>Espen Rechtsteiner (KV Lüneburg)</author>
                        <guid>https://lmv0526gjnds.antragsgruen.de/lmv0526gjnds/motion/102162/amendment/105889</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_57356_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 135 bis 150:</h4><div><ul class="inserted" style="color:#008000;text-decoration:underline;"><li>systematische Tötung, massive Vertreibungen, gezielte Vernichtung der zivilen Infrastruktur, bewusste Erzeugung von Hunger und Krankheit sowie die Verhinderung humanitärer Hilfe.</li></ul><p class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">2.9 Über die Zukunft des Gazastreifens dürfen allein die Palästinenser*innen entscheiden. Wir treten unmissverständlich für eine palästinensische Souveränität und das volle Selbstbestimmungsrecht des palästinensischen Volkes ein. Der von US-Präsident Donald Trump am 29. September 2025 vorgestellte Comprehensive Plan to End the Gaza Conflict (CPEGC), der 20 Punkte umfasst, am 8./9. Oktober 2025 von Israel und mit Vorbehalten von Hamas teilangenommen, dessen Phase 1 am 10. Oktober 2025 in Kraft trat und der durch Sicherheitsratsresolution S/RES/2803 vom 17. November 2025 (13 Ja – 0 Nein – 2 Enthaltungen China/Russland) als Annex 1 endorsed wurde, einschließlich Ermächtigung eines unter Trump-Vorsitz stehenden „Board of Peace&quot; und einer „International Stabilization Force&quot; lehnen wir entschieden ab, da er eine echte Eigenstaatlichkeit untergräbt. Ein gerechter Frieden in Westasien ist nur möglich, wenn die souveränen Rechte der Palästinenser*innen geachtet werden. Dazu gehört für uns auch die Umsetzung des völkerrechtlich verbrieften Rückkehrrechts.</p><ul class="inserted" style="color:#008000;text-decoration:underline;"><li>Die Grüne Jugend Niedersachsen erkennt an, dass die Tatbestandsmerkmale des Völkermordes nach Art. II der UN Völkermordkonvention im Vorgehen Israels in Gaza erfüllt sind. Diese Einordnung stützt sich auf: – die völkerrechtliche Feststellung der UN Independent International Commission of Inquiry (A/HRC/60/CRP.3 vom 16.9.2025, Vorsitz Navi Pillay), die feststellt, dass vier der fünf Genozidakte nach Art. II lit. a–d Völkermordkonvention erfüllt sind und genozidale Absicht u. a. in Aussagen von Präsident Herzog, Premierminister Netanyahu und Ex-Verteidigungsminister Gallant nachweisbar ist; – die einstweiligen Maßnahmen des Internationalen Gerichtshofs vom 26.1.2024, 28.3.2024 und 24.5.2024 im Verfahren Südafrika ./. Israel (Application No. 192), die eine Plausibilität der Genozid-Vorwürfe bejahen; – die Berichte der UN-Sonderberichterstatterin Francesca Albanese (A/HRC/55/73 vom 25.3.2024 „Anatomy of a Genocide&quot;; A/HRC/59/23 vom 30.6.2025 „From economy of occupation to economy of genocide&quot;; A/80/492 vom 20.10.2025 „Gaza Genocide: a collective crime&quot;); – die ICC-Haftbefehle vom 21. November 2024 gegen Benjamin Netanyahu und Yoav Gallant wegen Aushungerung, Mord, Verfolgung und unmenschlicher Handlungen (Art. 7 und 8 Rom-Statut); – die Genozid-Berichte von Amnesty International (5.12.2024, MDE 15/8668/2024), Human Rights Watch (19.12.2024, Wasserentzug als Ausrottungsverbrechen und Genozidakte), B&#039;Tselem (28.7.2025, Our Genocide — erstmals durch eine israelische Menschenrechtsorganisation) und Physicians for Human Rights – Israel (28.7.2025).</li></ul></div></div></section><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text"><p>Modifizierte Übernahme von Ä5</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Fri, 08 May 2026 11:18:07 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Ä3 zu A13: Technologische Souveränität ist überlebenswichtig - Lets start acting like it! </title>
                        <link>https://lmv0526gjnds.antragsgruen.de/lmv0526gjnds/motion/101576/amendment/105876</link>
                        <author>Joram Vornmoor (LV Grüne Jugend NdS)</author>
                        <guid>https://lmv0526gjnds.antragsgruen.de/lmv0526gjnds/motion/101576/amendment/105876</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_57356_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 1 bis 3:</h4><div><h3 class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">1. Warum technologische Souveränität überlebenswichtig ist</h3><h3 class="inserted" style="color:#008000;text-decoration:underline;"><strong>1. Technologische Souveränität ist überlebenswichtig!</strong></h3><p><strong><del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">Digitale</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">Unsere digitale</ins> Souveränität ist <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">eine </del>fundamentale Voraussetzung für demokratische Selbstbestimmung und staatliche Handlungsfähigkeit<ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">, grade in Krisen</ins>.</strong></p></div><h4 class="lineSummary">Von Zeile 8 bis 10 löschen:</h4><div><p>Im Zeitalter von Cyberangriffen, staatlicher Überwachung und geopolitischen Spannungen ist es unverantwortlich, kritische Infrastruktur<del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">en</del> des Landes Niedersachsen in den Händen von Unternehmen zu belassen, die dem US-Recht </p></div><h4 class="lineSummary">Von Zeile 13 bis 23:</h4><div><h3><strong>2. <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">Die gefährliche Abhängigkeit wird</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">Aber Abhängigkeiten werden</ins> weiter vorangetrieben<ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">!</ins></strong></h3><p><del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">Derzeit befindet sich das Land Niedersachsen in einem kritischen Zustand. Trotz der politischen Debatte zur technologischen Unabhängigkeit wird aktuell flächendeckend die Einführung von Microsoft Office 365 (bzw. dem neuen Microsoft 365) vorangetrieben. Diese Entscheidung wurde oft ohne ausreichende Prüfung alternativer Lösungen getroffen.</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">Trotz der politischen Debatte um das Thema und der Notwendigkeit zur technologischen Unabhängigkeit wird aktuell flächendeckend die Einführung von Microsoft Office 365 (bzw. dem neuen Microsoft 365) vorangetrieben.</ins></p><p class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">Die Konsequenzen sind gravierend:</p><p class="inserted" style="color:#008000;text-decoration:underline;">Mit gravierenden Konsequenzen:</p><ul><li value="1"><strong>Finanzielle Belastung:</strong> Das Land Niedersachsen zahlt jährlich Millionenbeträge an Lizenzgebühren an <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">ein </del>US-Unternehmen, anstatt diese Mittel in die Entwicklung lokaler <ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">und europäischer </ins>IT-Strukturen <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">oder</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">und</ins> in offene Standards zu investieren.</li></ul></div><h4 class="lineSummary">Von Zeile 30 bis 63:</h4><div><h3 class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">3. Warum Microsoft problematisch ist</h3><p class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">Die Abhängigkeit von Microsoft ist aus mehreren Gründen inakzeptabel:</p><ul class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;"><li value="1"><strong>Datenschutz und Cloud Act:</strong> Microsoft unterliegt dem US <em>Cloud Act</em>, der US-Behörden das Recht einräumt, auf Daten zuzugreifen, die auf Servern von US-Firmen gespeichert sind – auch wenn diese Server physisch in Europa stehen. Dies steht in direktem Widerspruch zur DSGVO und zum Grundrecht auf informationelle Selbstbestimmung.</li></ul><h3 class="inserted" style="color:#008000;text-decoration:underline;"><strong>3. Alternativen: Der Weg zur digitalen Selbstbestimmung</strong></h3><ul class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;"><li value="1"><strong>Monopolstellung und Marktverzerrung:</strong> Microsoft nutzt seine marktbeherrschende Stellung, um Preise zu diktieren und Wettbewerb auszuschließen. Proprietäre Formate (.docx, .xlsx) erschweren den Austausch mit Bürgern und anderen Behörden, die andere Systeme nutzen.</li></ul><ul class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;"><li value="1"><strong>Fehlende Transparenz:</strong> Als Closed-Source-Software ist es unmöglich zu überprüfen, welche Daten tatsächlich gesammelt werden, ob Hintertüren existieren oder wie Algorithmen Entscheidungen treffen.</li></ul><ul class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;"><li value="1"><strong>Das Desaster in Hannover:</strong> Ein drastisches Beispiel für die Folgen mangelnder Prüfung und Auseinandersetzung mit Datenschutz ist die Stadt Hannover. Im Jahr 2025 kaufte die Stadt etwa 75.000 Microsoft-365-Lizenzen für rund 324.000 Euro, um ihre Schulen zu digitalisieren. Aber: Die gekauften Lizenzen erfüllten nicht die gesetzlichen Datenschutzanforderungen, die für den Einsatz an Schulen zwingend vorgeschrieben sind.</li></ul><ul class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;"><li value="1"><strong>Überwachung Minderjähriger:</strong> Auch über Hannover hinaus sind jüngere Gerichtsurteile und rechtliche Auseinandersetzungen alarmierend, die sich mit der Überwachung von Minderjährigen an Schulen befassen. Die Nutzung von US-Software führt oft zu unrechtmäßiger Datenerhebung ohne hinreichende Einwilligung. Gerichte haben festgestellt, dass eine solche Datenerhebung rechtswiedrig ist.</li></ul><h3 class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">4. Alternativen: Der Weg zu freier und sicherer Software</h3><p>Es gibt bewährte, leistungsfähige und sichere Alternativen, die eine vollständige Ablösung von US-Software ermöglichen. Der Fokus <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">muss</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">und die staatliche Förderung sollte</ins> auf Open-Source-Lösungen liegen, die in Europa entwickelt und gehostet werden:</p><ul><li value="1"><strong>Büroanwendungen:</strong> Statt Microsoft Office kann <strong>LibreOffice</strong> verwendet werden. Libre Office nutzt <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">den</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">einen</ins> offenen Standard <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">(ODF) </del>und ist voll funktionsfähig für den administrativen Alltag. Für kollaboratives Arbeiten bieten sich </li></ul></div><h4 class="lineSummary">Von Zeile 65 bis 71:</h4><div><ul><li value="1"><strong>Kommunikation und E-Mail:</strong> Hier ist <strong>Proton</strong> ein hervorragendes Beispiel. Proton bietet Ende-zu-Ende-verschlüsselte E-Mail<ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">s</ins>, Video Calls, <ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">einen </ins>Kalender und Cloudspeicher an. Dabei ist Proton eine <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">E</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">e</ins>uropäische Firma, die auf Open Source und hohe Datenschutzstandards setzt und der DSGVO unterliegt.</li></ul><ul><li value="1"><strong>Betriebssysteme:</strong> Die Migration auf Linux-Distributionen wie <strong>Debian</strong>, <strong>Ubuntu</strong> oder <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">spezialisierten Regierungs-Linux</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">speziell auf die verschiedenen Bedürfnisse angepasstenLinux</ins>-Versionen ist technisch längst ausgereift und bietet mehr Sicherheit<ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">, Schnelligkeit</ins> und Stabilität als Windows.</li></ul></div><h4 class="lineSummary">Von Zeile 75 bis 80:</h4><div><h3><del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">5</del><strong><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">4</ins>. Social Media: Der Kampf um die demokratische Debattenkultur</strong></h3><p>Besonders kritisch ist die Abhängigkeit von US-Social-Media-Plattformen wie X, Meta (Facebook, <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">Instagram)</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">Instagram, Threads)</ins> und TikTok. Diese Plattformen sind nicht neutrale öffentliche Plätze, sondern kommerzielle Produkte, deren Geschäftsmodell auf der Maximierung von Aufmerksamkeit <ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">und dem Konsum von Werbung </ins>durch algorithmische Manipulation beruht.</p></div><h4 class="lineSummary">Von Zeile 83 bis 85:</h4><div><ul><li value="1">Inhalte, die Wut, Polarisierung und emotionale Reaktionen hervorrufen, da dies die <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">Nutzerbindung</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">Nutzer*innenbindung</ins> erhöht. Dies führt zu einer gezielten Destabilisierung des gesellschaftlichen Diskurses und begünstigt die </li></ul></div><h4 class="lineSummary">Von Zeile 95 bis 114:</h4><div><ul class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;"><li value="1"><strong>Keine echte Debattenkultur:</strong> Auf diesen Plattformen findet oft kein echter Diskurs statt, sondern ein gegenseitiges Beleidigen und ein Wettstreit um virale Reichweite. Die Architektur der Plattformen belohnt Kurzatmigkeit und Provokation, nicht Nuance und Sachlichkeit.</li></ul><ul class="inserted" style="color:#008000;text-decoration:underline;"><li><strong>Datenhoheit und Überwachung:</strong> Die massenhafte Sammlung von Verhaltensdaten durch diese Konzerne ermöglicht detaillierte individuelle Profile, die für gezielte politische Werbung und Manipulation genutzt werden können. Dies kann die Integrität von Wahlen untergraben und manipuliert die politische Meinungsbildung.</li></ul><ul class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;"><li value="1"><strong>Datenhoheit und Überwachung:</strong> Die massenhafte Sammlung von Verhaltensdaten durch diese Konzerne ermöglicht ein detailliertes Profil jedes Einzelnen, das für gezielte politische Werbung und Manipulation genutzt werden kann. Dies untergräbt die Integrität von Wahlprozessen und die politische Meinungsbildung.</li></ul><ul class="inserted" style="color:#008000;text-decoration:underline;"><li><strong>Betrügerische Werbung:</strong> Social-Media-Plattformen dulden von Ihnen selbst als betrügerisch eingestufte Werbung systematisch, solange sie profitabel bleibt. Statt Nutzer vor Scams, Phishing und Fake-Shops zu schützen, monetarisieren sie deren Anfälligkeit – und machen aus Betrugsanzeigen lediglich ein teureres Geschäft für die Schalter.</li></ul><ul class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;"><li value="1"><strong>Betrügerische Werbung und kriminelles Verhalten:</strong> Ein weiterer gravierender Aspekt ist die Verbreitung betrügerischer Werbung auf diesen Plattformen. Statt wirksame Maßnahmen zur Prävention zu ergreifen, wird Werbung die mit hoher Wahrscheinlichkeit einen Betrugsversuch darstellt nur teurer. Die Plattformen verhalten sich dabei wie kriminelle Akteure, die bewusst Räume erlauben, in denen Betrug gedeihen kann, solange dies für Sie profitabel ist. Sie schützen ihre Nutzer nicht vor Scams, Phishing und Fake-Shops, sondern monetarisieren deren Anfälligkeit.</li></ul><h3 class="inserted" style="color:#008000;text-decoration:underline;"><strong>6. Forderungen der GJ-Niedersachsen</strong></h3><h3 class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">6. Forderungen der GJ-Niedersachsen</h3><p class="inserted" style="color:#008000;text-decoration:underline;">Vor diesem Hintergrund möge die Landesmitgliederversammlung der Grünen Jugend Niedersachsen beschliessen:</p><p><del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">Vor diesem Hintergrund beschliesst die Grüne Jugend Niedersachsen sich im Rahmen ihrer Möglichkeiten und über B90/DIEGRUENEN für Folgendes einzusetzen:</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">Der Landesvorstand der Grüne Jugend Niedersachsen setzt sich im Rahmen seiner Möglichkeiten für Folgendes ein:</ins></p></div><h4 class="lineSummary">Nach Zeile 134 einfügen:</h4><div><ol class="inserted" start="6" style="color:#008000;text-decoration:underline;"><li>Social-Media-Platformen in die Verantwortung nehmen: Social-Media-Platformen müssen stärker reguliert und die zurgrundeliegenden Algorithmen veröffentlicht werden um unsere Demokratie zu schützen und zu stärken.</li></ol></div><h4 class="lineSummary">Von Zeile 139 bis 157 löschen:</h4><div><h3 class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">Zusammenfassung in einfacher Sprache:</h3><p class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;"><strong>Was wird gefordert?</strong></p><p class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">Die Grüne Jugend Niedersachsen setzt sich dafür ein, dass das Land weniger abhängig von Ausländischen-Technologiekonzernen wird.</p><p class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;"><strong>Welche Probleme werden genannt?</strong></p><p class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">Das Land zahlt viel Geld an US-Firmen wie Microsoft. US-Gesetze erlauben Zugriff auf europäische Daten (Cloud Act). Bei Microsoft-Software kann man nicht prüfen, was sie macht. Soziale Medien manipulieren Diskussionen und sammeln viele Daten</p><p class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;"><strong>Welche Lösungen werden vorgeschlagen?</strong></p><p class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">Statt Microsoft Office: LibreOffice nutzen. Statt US-E-Mail: Proton verwenden (europäisch, verschlüsselt). Statt Windows: Linux-Betriebssysteme. Dezentrale soziale Netzwerke statt großer US-Plattformen</p><p class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;"><strong>Konkrete Forderungen:</strong></p><p class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">Microsoft-Verträge stoppen. Plan für Umstellung auf freie Software erstellen. Europäische Alternativen bevorzugen. Mitarbeiter schulen. Bevölkerung informieren</p><p class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;"><strong>Ziel:</strong></p><p class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">Mehr Kontrolle über digitale Infrastruktur, besserer Datenschutz und stärkere Demokratie.</p></div></div></section><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text"><h3><strong>Warum Microsoft problematisch ist</strong></h3><p>Die Abhängigkeit von Microsoft ist aus mehreren Gründen inakzeptabel:</p>
<ul>
<li><strong>Datenschutz und Cloud Act:</strong> Microsoft unterliegt dem US <em>Cloud Act</em>, der US-Behörden das Recht einräumt, auf Daten zuzugreifen, die auf Servern von US-Firmen gespeichert sind – auch wenn diese Server physisch in Europa stehen. Dies steht in direktem Widerspruch zur DSGVO und zum Grundrecht auf informationelle Selbstbestimmung.</li>
</ul>
<ul>
<li><strong>Monopolstellung und Marktverzerrung:</strong> Microsoft nutzt seine marktbeherrschende Stellung, um Preise zu diktieren und Wettbewerb auszuschließen. Proprietäre Formate (.docx, .xlsx) erschweren den Informationsaustausch mit Bürger*innen und anderen Behörden, die andere Systeme nutzen.</li>
</ul>
<ul>
<li><strong>Fehlende Transparenz:</strong> Als Closed-Source-Software ist es unmöglich zu überprüfen, welche Daten tatsächlich gesammelt werden, ob Hintertüren existieren oder wie Algorithmen Entscheidungen treffen.</li>
</ul>
<ul>
<li><strong>Das Desaster in Hannover:</strong> Ein drastisches Beispiel für die Folgen mangelnder Prüfung und Auseinandersetzung mit Datenschutz ist die Stadt Hannover. Im Jahr 2025 kaufte die Stadt etwa 75.000 Microsoft-365-Lizenzen für rund 324.000 Euro, um ihre Schulen zu digitalisieren. Aber: Die gekauften Lizenzen erfüllten nicht die gesetzlichen Datenschutzanforderungen, die für den Einsatz an Schulen zwingend vorgeschrieben sind.</li>
</ul>
<ul>
<li><strong>Überwachung Minderjähriger:</strong> Auch über Hannover hinaus sind jüngere Gerichtsurteile und rechtliche Auseinandersetzungen alarmierend, die sich mit der Überwachung von Minderjährigen an Schulen befassen. Die Nutzung von US-Software führt oft zu unrechtmäßiger Datenerhebung ohne hinreichende Einwilligung. Gerichte haben festgestellt, dass eine solche Datenerhebung rechtswiedrig ist.
<h3> </h3>
</li>
</ul>
<h3><strong>Zusammenfassung in einfacher Sprache:</strong></h3><p><strong>Was wird gefordert?</strong></p>
<p>Der Vorstand der Grüne Jugend Niedersachsen soll ssich dafür einsetzen, dass das Land weniger abhängig von Ausländischen-Technologiekonzernen wird.</p>
<p><strong>Welche Probleme werden genannt?</strong></p>
<p>Das Land zahlt viel Geld an US-Firmen wie Microsoft. US-Gesetze erlauben Zugriff auf europäische Daten (Cloud Act). Bei Closed-Software kann man nicht prüfen, was sie macht. Soziale Medien manipulieren Diskussionen und sammeln viele Daten</p>
<p><strong>Welche Lösungen werden vorgeschlagen?</strong></p>
<p>Statt Microsoft Office: LibreOffice nutzen. Statt US-E-Mail: Proton verwenden (europäisch, verschlüsselt). Statt Windows: Linux-Betriebssysteme. Dezentrale soziale Netzwerke statt großer US-Plattformen</p>
<p><strong>Konkrete Forderungen:</strong></p>
<p>Microsoft-Verträge stoppen. Plan für Umstellung auf freie Software erstellen. Europäische Alternativen bevorzugen. Mitarbeitende schulen. Bevölkerung durch Informationskampagnen aufklären.</p>
<p><strong>Das Ziel:</strong></p>
<p>Mehr Kontrolle über digitale Infrastruktur, besseren Datenschutz und dadurch eine stärkere Demokratie.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Thu, 07 May 2026 21:38:30 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Ä61 zu A14:  Solidarität mit der Zivilbevölkerung in Palästina, Israel und dem Libanon</title>
                        <link>https://lmv0526gjnds.antragsgruen.de/lmv0526gjnds/motion/102162/amendment/105873</link>
                        <author>Steffen Henkensiefken (KV Oldenburg-Land)</author>
                        <guid>https://lmv0526gjnds.antragsgruen.de/lmv0526gjnds/motion/102162/amendment/105873</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_57356_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 52 bis 105:</h4><div><p class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">Wir benennen ausdrücklich die sexualisierte Gewalt der Hamas-Angriffe am 7. Oktober 2023. Die UN-Sonderbeauftragte für sexuelle Gewalt in Konflikten Pramila Patten hat in ihrem Mission Report vom 4.3.2024 festgestellt: „reasonable grounds to believe that conflict-related sexual violence occurred during the 7 October attacks in multiple locations across Gaza periphery, including rape and gang-rape, in at least three locations&quot; (Nova-Festival, Straße 232, Kibbuz Re&#039;im) sowie „clear and convincing information that some hostages taken to Gaza have been subjected to various forms of conflict-related sexual violence&quot;, die möglicherweise andauert. Patten benennt explizit auch im Westjordanland Hinweise auf sexuelle Gewalt durch israelische Sicherheitskräfte und Siedler, die weiterer Untersuchung bedürfen. Patrick Cammaerts und Patten betonen, dass der Bericht keine forensische Untersuchung ersetzen kann; die UN-COI ist mit der weiteren Aufklärung mandatiert. Wir fordern eine vollständige, geschlechtersensible Untersuchung aller sexualisierten Kriegsverbrechen im Konflikt durch UN-COI und ICC, die Versorgung der Überlebenden in Israel, Westbank und Gaza sowie die Strafverfolgung der Verantwortlichen — gegen jede politische Instrumentalisierung sexualisierter Gewalt.</p><ul class="inserted" style="color:#008000;text-decoration:underline;"><li>2.3 Historische Verortung — von Antijudaismus zu modernem Antisemitismus.</li></ul><p class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">2.5 Historische Verantwortung und Gegenwart.</p><ul class="inserted" style="color:#008000;text-decoration:underline;"><li>Antijüdische Verfolgung ist keine Erfindung des zwanzigsten Jahrhunderts. Sie hat eine über zweitausendjährige Geschichte, die mit Klaus Holz und Wolfgang Benz in mehreren ineinander übergehenden Phasen zu lesen ist:<br>Antike und vorchristlicher Antijudaismus. Bereits im hellenistischen Alexandria (38 n. Chr.) und in römischen Provinzen waren Jüd*innen Pogromen ausgesetzt. Die jüdischen Aufstände gegen Rom (66–70, 115–117, 132–135) endeten in der Zerstörung des Zweiten Tempels und der erzwungenen Diaspora — der historische Ausgangspunkt jüdischer Lebensrealität als verstreuter Minderheit unter wechselnden Mehrheitsgesellschaften.<br>Christlicher Antijudaismus (4.–18. Jh.). Mit der Konstantinischen Wende und der Etablierung des Christentums als Staatsreligion entstand ein theologisch begründeter Antijudaismus: der Vorwurf des „Gottesmordes&quot;, die Unterstellung von Hostienschändung, Brunnenvergiftung und Ritualmord (erstmals 1144 Norwich, 1235 Fulda). Pogrome begleiteten die Kreuzzüge (1096 Rheinland: Massaker in Worms, Mainz, Köln; 1146 Zweiter Kreuzzug), die Pestepidemie 1348/49 (Massaker in Straßburg, Basel, Mainz, Frankfurt) und immer wieder lokale Eskalationen. Vertreibungen formten die jüdische Geographie Europas: aus England (1290), Frankreich (1306, 1394), Spanien (Alhambra-Edikt 1492), Portugal (1497), aus zahlreichen deutschen Reichsstädten. Die jüdische Bevölkerung wurde in Ghettos zwangsumgesiedelt (Venedig 1516, Rom 1555, Frankfurt 1462), in rechtlichen Sonderstatus gezwungen, ökonomisch in wenige zugelassene Berufe (Geldverleih, Pfandleihe) gedrängt — woraus moderne Stereotype entstanden, die später vom Antisemitismus instrumentalisiert wurden.<br>Aufklärung und Emanzipation — und ihre Grenzen. Die jüdische Emanzipation (Frankreich 1791, deutsche Staaten ab 1812 schrittweise, Reichsverfassung 1871) versprach rechtliche Gleichstellung, aber die Versprechen blieben brüchig. Die Hep-Hep-Krawalle 1819 in Würzburg und im gesamten süddeutschen Raum, antisemitische Mobilisierungen während der Revolution 1848 und die Damaskusaffäre 1840 zeigten, dass die rechtliche Emanzipation gesellschaftlich nicht abgesichert war.<br>Moderner Antisemitismus (ab ca. 1879). Der Begriff „Antisemitismus&quot; geht auf Wilhelm Marr (1879) zurück und markiert eine qualitative Wende: Antijudaismus war religiös, moderner Antisemitismus ist rassistisch — Jüdinnen werden nicht mehr durch Konversion „erlösbar&quot;, sondern als biologisch unveränderliche Andere konstruiert. Mit Hannah Arendt und Klaus Holz lässt sich diese Wende als Konstruktion des „Dritten&quot; lesen: Im modernen Nationalismus wird das „Eigene&quot; und das „Fremde&quot; gegeneinander definiert, derdie Jüd*in figuriert als das dritte Element, das beide Kategorien verunsichert und deshalb als besonders bedrohlich konstruiert wird. Diese Funktionslogik erklärt die Persistenz und Mobilisierbarkeit des Antisemitismus über völlig unterschiedliche politische Lager hinweg — von völkisch-rechts bis zu Teilen der Linken (vgl. Salzborn).<br>Pogrome dieser Phase: Russisches Reich 1881–1884 (nach Ermordung Alexanders II.), Kishinev 1903 (47 Tote, internationale Empörung — und einer der Auslöser für Herzls Judenstaat-Position und für die jüdisch-sozialistische Bund-Gründung), Bjalystok 1906, Pogromwelle der russischen Bürgerkriegsjahre 1918–1921 (zwischen 50.000 und 200.000 Tote, vor allem in der Ukraine).<br>Shoah. Der industriell organisierte Genozid an sechs Millionen europäischen Jüd*innen ist mit Dan Diner ein Zivilisationsbruch: nicht nur quantitative Steigerung, sondern systematische, bürokratisch geplante, technisch ausgeführte Vernichtung einer als Gruppe definierten Menschengruppe — geplant in der Wannsee-Konferenz (20.1.1942), durchgeführt in Vernichtungslagern (Auschwitz-Birkenau, Treblinka, Sobibor, Belzec, Chelmno, Majdanek), in Massenerschießungen der Einsatzgruppen (Babyn Jar, 29./30.9.1941, ca. 33.700 Tote in zwei Tagen) und durch systematisches Aushungern in Ghettos. Die Shoah ist die historische Grundlage des modernen Menschenrechtsregimes — die UN-Genozidkonvention (9.12.1948) wurde von Raphael Lemkin (selbst polnisch-jüdischer Überlebender) auf Basis der NS-Verbrechen entwickelt, die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte (10.12.1948) als universalistische Antwort verfasst.<br>Aus der besonderen historischen Verantwortung Deutschlands als Täternation ergibt sich eine fortdauernde Verpflichtung zur Bekämpfung des Antisemitismus in all seinen Erscheinungsformen — und ebenso zur Verteidigung der universellen Menschenrechte, die als Lehre aus der Shoah formuliert wurden und die für alle gelten, nicht selektiv.<br>Sekundärer Antisemitismus und postnationalsozialistische Phase. Mit Theodor W. Adorno und Peter Schönbach ist der nach 1945 spezifische Antisemitismus zu fassen: nicht trotz, sondern wegen Auschwitz — als Schuldabwehr, Holocaust-Relativierung, Täter-Opfer-Umkehr. Diese Form bleibt in Deutschland bis heute virulent (vgl. Schwarz-Friesel/Reinharz; Bergmann/Erb).<br>Israelbezogener Antisemitismus. Mit der Staatsgründung Israels 1948 entwickelte sich eine Form des Antisemitismus, die antisemitische Stereotype auf den Staat Israel projiziert oder Israel als Kollektiv-Jude konstruiert. Diese Form ist nicht identisch mit Kritik an israelischer Regierungspolitik — Salzborn und Klaus Holz sind sich darin einig, dass die Übertragung klassischer antisemitischer Tropen (Ritualmord, Weltverschwörung, Allmacht, kollektive Verantwortung) auf Israel antisemitisch ist, während Kritik an konkreter Politik nicht per se antisemitisch ist. Die Differenzierung zwischen israelbezogenem Antisemitismus und legitimer Kritik ist analytische Arbeit, keine Definitionsfrage (siehe ÄA 13).<br>Antisemitismus heute. Antisemitismus zeigt sich aktuell rechtsextrem (mit zunehmender Gewaltbereitschaft: Halle 9.10.2019, dort verhinderter Massenmord am Jom Kippur, zwei Tote; Synagogen-Anschlagspläne in mehreren Bundesländern), islamistisch, in Teilen der Linken als sekundär oder israelbezogen verkürzt, und strukturell in der „Mitte der Gesellschaft&quot; verankert (Mitte-Studien; Leipziger Autoritarismus-Studien). RIAS Bund verzeichnete für 2024 8.627 antisemitische Vorfälle — eine Verdoppelung gegenüber 2023 und ein historischer Höchststand seit Beginn der Erhebung.</li></ul><p class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">Die Grüne Jugend Niedersachsen bekennt sich zum Beschluss des Bundesverbandes der Grünen Jugend zur historischen Verantwortung Deutschlands aus der Shoah und zur Anerkennung der Nakba 1948 als zentralem palästinensischen Erfahrungshorizont. Beide Erinnerungen sind nicht gegeneinander ausspielbar. Wir folgen Dan Diners Konzept der „gegenläufigen Gedächtnisse&quot; (2007) und Michael Rothbergs „multidirektionalem Erinnern&quot;: <em>„Erinnerungen sind beweglich. Geschichten sind ineinander ver</em><em>woben. Der einzige Weg nach vorne ist die Verflechtung.&quot;</em>. Eine darüber hinausgehende historische Detailerzählung ist nicht Aufgabe dieses Antrags. Maßstab unseres Handelns ist die völkerrechtliche und politische Lage heute.</p><ul class="inserted" style="color:#008000;text-decoration:underline;"><li>2.4 Palästinensische Geschichte — von osmanischer Provinz zu kolonialer Frage und Nakba-Kontinuum.</li></ul><p class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">2.6 Ökonomie des Krieges<br>Mit Albanese verstehen wir den Krieg in Gaza nicht nur als militärisches, sondern als ökonomisches Projekt: Über 60 multinationale Unternehmen aus Rüstung, Tech, Schwermaschinen, Energie, Tourismus, Finanz und Logistik (Maersk) profitieren von Besatzung und Genozid.</p><ul class="inserted" style="color:#008000;text-decoration:underline;"><li>Auch die palästinensische Erfahrungsgeschichte beginnt nicht 1948. Sie ist mit Rashid Khalidi (The Hundred Years&#039; War on Palestine, 2020) und Joseph Massad als hundertjährige Geschichte kolonialer Eingriffe und palästinensischer Selbstbehauptung zu lesen.<br>Spätosmanisches Palästina. Bis zum Ersten Weltkrieg war Palästina Teil des Osmanischen Reiches, mit einer mehrheitlich arabischsprachigen Bevölkerung muslimischen, christlichen und jüdischen Glaubens. Die Bevölkerung lag um 1914 bei rund 700.000 Menschen, davon etwa 60.000 Jüd*innen — eine durch jahrhundertelange Koexistenz geprägte multireligiöse Gesellschaft. Die ersten zionistischen Einwanderungswellen (Erste Aliyah ab 1882, Zweite Aliyah 1904–1914) im Kontext des osteuropäischen Antisemitismus veränderten diese Demografie schrittweise und schufen erste Konfliktdynamiken um Land und ökonomische Strukturen — beschrieben unter anderem von Ahad Ha&#039;am bereits 1891 in seinem Essay „Wahrheit aus Eretz Israel&quot;.<br>Britisches Mandat (1917–1948) — die koloniale Konstellation. Die Balfour-Erklärung vom 2.11.1917 versprach gleichzeitig eine „nationale Heimstätte für das jüdische Volk&quot; und den Schutz der „Rechte der bestehenden nicht-jüdischen Gemeinschaften&quot; — eine Formulierung, die die palästinensische Mehrheit (1917 etwa 90 % der Bevölkerung) als „nicht-jüdische Gemeinschaft&quot; entnannte. Die britische Mandatsverwaltung (1922–1948) institutionalisierte einen rechtlich asymmetrischen Rahmen, der jüdische Einwanderung und Landerwerb begünstigte, während palästinensische politische Selbstorganisation unterdrückt wurde. Der Große Arabische Aufstand 1936–1939 wurde von britischen Truppen brutal niedergeschlagen (mindestens 5.000 palästinensische Tote, Tausende inhaftiert, palästinensische Führungsstrukturen zerschlagen — eine Schwächung, die 1947/48 entscheidend werden sollte).<br>Die Nakba 1947–1949. Auf den UN-Teilungsplan vom 29.11.1947 folgte ein Bürgerkrieg, der mit der Staatsgründung Israels am 14.5.1948 in den ersten arabisch-israelischen Krieg überging. Die Vertreibungen begannen vor der Staatsgründung: Massaker wie Deir Yassin (9.4.1948, mindestens 107 Tote, ausgeführt durch die Untergrundorganisationen Irgun und Lechi, dokumentiert durch ICRC und teilweise durch die Hagana selbst) wirkten als Terror, der weitere Fluchtbewegungen auslöste. Der Plan Dalet vom März 1948, durch israelische Historiker wie Benny Morris und Ilan Pappé auf Basis freigegebener Hagana-Archive rekonstruiert, autorisierte explizit die Vertreibung der palästinensischen Landbevölkerung aus strategischen Gebieten. Weitere dokumentierte Massaker: Tantura (22./23.5.1948, durch Teddy Katz&#039; Magisterarbeit 1998 und Alon Schwarz&#039; Dokumentarfilm 2022 belegt), Lydda und Ramle (Juli 1948, etwa 50.000–70.000 Vertriebene unter Yitzhak Rabins Befehl, Todesmarsch im Juli-Sommer), Al-Dawayima (28./29.10.1948, mindestens 80–100 Tote).<br>Insgesamt wurden zwischen Dezember 1947 und Januar 1949 nach übereinstimmender Forschung (Morris 2004; Walid Khalidi All That Remains, 1992; Salman Abu Sitta Atlas of Palestine, 2010) etwa 750.000 bis 800.000 Palästinenser*innen aus rund 530 Dörfern und Städten vertrieben oder zur Flucht gezwungen; viele Dörfer wurden anschließend durch den Jewish National Fund eingeebnet, überpflanzt mit Wäldern (oft Nadelwäldern, die das Klima schlecht vertragen) oder in jüdische Siedlungen umgewidmet. Die UN-Resolution 194 (11.12.1948) bekräftigte das Rückkehrrecht der Vertriebenen — bis heute unerfüllt. UNRWA wurde 1949 zur Versorgung der Geflüchteten gegründet, ihre Nachkommen umfassen heute über sechs Millionen registrierte Flüchtlinge.<br>Naksa 1967. Im Sechstagekrieg vom Juni 1967 besetzte Israel Westjordanland (einschließlich Ostjerusalem), Gazastreifen, Sinai und Golanhöhen. Etwa 300.000 Palästinenser*innen wurden erneut vertrieben, viele von ihnen bereits zum zweiten Mal — die Naksa („Rückschlag&quot;). Mit der Besatzung beginnt die heute andauernde Phase des Lebens unter israelischer Militärherrschaft: zwei Rechtssysteme im selben Territorium (israelisches Zivilrecht für Siedlerinnen, Militärrecht mit dokumentierten Verurteilungsraten über 99 % für Palästinenserinnen — B&#039;Tselem), Hauszerstörungen als kollektive Strafe, Verwaltungshaft ohne Anklage, Bewegungseinschränkungen, Siedlungsbau in Verletzung von Art. 49 IV. Genfer Konvention.<br>Massaker und Gewalterfahrungen 1947–2023. Die Liste palästinensischen Leids ist lang und international dokumentiert: Kafr Qasim (29.10.1956, 49 Tote, israelische Grenzpolizei eröffnete Feuer auf Heimkehrende, die ein Ausgangsverbot nicht kannten), Sabra und Schatila (16.–18.9.1982, zwischen 800 und 3.500 Tote in Beiruter Flüchtlingslagern, ausgeführt durch christliche Falangisten unter direkter Aufsicht der israelischen Armee unter Verteidigungsminister Ariel Sharon — die israelische Kahan-Kommission stellte 1983 Sharons „persönliche Verantwortung&quot; fest), die Ersten und Zweiten Intifada (1987–1993, ca. 1.500 palästinensische Tote; 2000–2005, ca. 3.300 palästinensische Tote), die Belagerung Gazas seit 2007 mit wiederkehrenden Militäroperationen — Cast Lead (2008/09, ca. 1.400 palästinensische Tote), Pillar of Defense (2012), Protective Edge (2014, ca. 2.250 palästinensische Tote, davon ca. 1.500 Zivilist*innen, 551 Kinder), die Niederschlagung der „Großen Rückkehrmärsche&quot; 2018/19 mit 223 Toten und über 36.000 Verletzten (UN-COI A/HRC/40/74).<br>Strukturelle Dimensionen der Besatzung. Wir folgen den juristischen Befunden der maßgeblichen internationalen Menschenrechtsorganisationen: . Der Internationale Gerichtshof hat in seinem Gutachten vom 19.7.2024 zu den Rechtsfolgen der israelischen Besatzung festgestellt, dass die Besatzung als ganze völkerrechtswidrig ist und unverzüglich beendet werden muss.<br><br>Die palästinensische Geschichte ist gleichzeitig eine Geschichte des Widerstands und der Selbstbehauptung — kulturell, politisch, intellektuell. Mahmoud Darwish, Ghassan Kanafani, Edward Said, Hanan Ashrawi, Mahmoud Mamdani, Rashid Khalidi haben palästinensische Erfahrung in eine globale antikoloniale Tradition eingeschrieben. Wir solidarisieren uns mit dieser Tradition und mit den Bewegungen, die sie heute fortführen.</li></ul><p class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">Mit David Harvey lesen wir Siedlungsbau und Landenteignung als „Akkumulation durch Enteignung&quot;, mit Naomi Klein den geplanten Wiederaufbau Gazas als Disaster Capitalism, und mit Adam Hanieh die Rolle des Khaleeji-Kapitals (Saudi-Arabien, VAE) als regionale Stütze normalisierender Strategien (Abraham Accords). Konkret weisen wir auf die Gas-/Öl-Interessen im östlichen Mittelmeer (Levante-Becken, Tamar-, Leviathan-, Karish-Felder; geplanter EastMed-Korridor) als materielle Dimension der Konflikte um Souveränität und Grenzen hin.</p><ul class="inserted" style="color:#008000;text-decoration:underline;"><li>2.5 Verflochtene Geschichten — gegen Konkurrenz der Erinnerungen.</li></ul><p class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">2.7 Diese weisen darauf hin, dass die systematische Fragmentierung des palästinensischen Gebiets, die Einschränkung der Bewegungsfreiheit und die Duldung von Siedlergewalt ein strukturelles Unterdrückungssystem bilden, das dem Völkerrecht widerspricht. Internationale Organisationen stufen die systematische Ungleichbehandlung der Palästinenser*innen im besetzten Westjordanland und Ostjerusalem als Apartheid ein.<br>Als Grüne Jugend teilen wir die Einschätzung der internationalen Organisationen, dass die systematische Ungleichbehandlung der Palästinenser*innen im besetzten Westjordanland und Ostjerusalem als Apartheid nach<br>- Summary of the Advisory Opinion of 19 July 2024 | INTERNATIONAL COURT OF JUSTICE.A regime of Jewish supremacy from the Jordan River to the Mediterranean Sea: This is apartheid<br>- B’Tselem. Shakir, O. (2021). A Threshold Crossed. Human Rights Watch<br>zu bezeichnen ist.</p><ul class="inserted" style="color:#008000;text-decoration:underline;"><li>Mit Dan Diner und Michael Rothberg verstehen wir Shoah und Nakba nicht als konkurrierende Erinnerungen. Beide markieren historische Gewalterfahrungen — die Shoah als Zivilisationsbruch in seiner industriellen Vernichtungsdimension, die Nakba als grundlegende und andauernde Erfahrung kolonialer Vertreibung und Entrechtung. Wer beide ernst nimmt, relativiert nicht — sondern weigert sich, jüdisches und palästinensisches Leid gegeneinander auszuspielen. Mit Brumlik gilt: Erinnerungen sind beweglich; Geschichten sind ineinander verwoben; der einzige Weg nach vorn ist die Verflechtung.<br>Wir erkennen ausdrücklich an, dass die Gründung des Staates Israel 1948 für jüdische Überlebende der Shoah und für Jüdinnen aus arabischen Ländern, die nach 1948 vertrieben oder zur Auswanderung gedrängt wurden (etwa 850.000 Mizrachi-Jüdinnen aus Irak, Jemen, Marokko, Ägypten, Tunesien, Algerien, Libyen, Iran), einen souveränitätspolitischen Neuanfang nach jahrhundertelanger Verfolgungs- und Diasporageschichte bedeutete. Diese Erfahrung ist real und nicht zu negieren. Sie steht in einer komplexen Beziehung zur Nakba, ist mit ihr aber nicht identisch und nicht gegeneinander aufrechenbar.<br>Wir lehnen jede Geschichtspolitik ab, die Antisemitismus instrumentalisiert, um Kritik an konkreter israelischer Regierungspolitik zu unterbinden, und wir lehnen ebenso jede Geschichtspolitik ab, die unter Berufung auf antikoloniale Solidarität die Singularität der Shoah relativiert oder antisemitische Tropen reproduziert. Beide Verkürzungen verfehlen die historische Komplexität und schwächen sowohl Antisemitismus-Bekämpfung als auch palästinensische Solidarität.<br>Maßstab unseres politischen Handelns sind die historische Verantwortung Deutschlands, die universellen Menschenrechte und die völkerrechtliche Lage heute.</li></ul></div></div></section><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text"><p>Wenn die Geschichte im Nahen Osten im Antrag erzählt werden soll, kann nicht erst ab 1948 angefangen werden.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Thu, 07 May 2026 19:45:05 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Ä60 zu A14:  Solidarität mit der Zivilbevölkerung in Palästina, Israel und dem Libanon</title>
                        <link>https://lmv0526gjnds.antragsgruen.de/lmv0526gjnds/motion/102162/amendment/105862</link>
                        <author>David Ben Tov (KV Wolfenbüttel)</author>
                        <guid>https://lmv0526gjnds.antragsgruen.de/lmv0526gjnds/motion/102162/amendment/105862</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_57356_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 92 bis 105:</h4><div><p class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">2.7 Diese weisen darauf hin, dass die systematische Fragmentierung des palästinensischen Gebiets, die Einschränkung der Bewegungsfreiheit und die Duldung von Siedlergewalt ein strukturelles Unterdrückungssystem bilden, das dem Völkerrecht widerspricht. Internationale Organisationen stufen die systematische Ungleichbehandlung der Palästinenser*innen im besetzten Westjordanland und Ostjerusalem als Apartheid ein.<br>Als Grüne Jugend teilen wir die Einschätzung der internationalen Organisationen, dass die systematische Ungleichbehandlung der Palästinenser*innen im besetzten Westjordanland und Ostjerusalem als Apartheid nach<br>- Summary of the Advisory Opinion of 19 July 2024 | INTERNATIONAL COURT OF JUSTICE.A regime of Jewish supremacy from the Jordan River to the Mediterranean Sea: This is apartheid<br>- B’Tselem. Shakir, O. (2021). A Threshold Crossed. Human Rights Watch<br>zu bezeichnen ist.</p><ul class="inserted" style="color:#008000;text-decoration:underline;"><li>Das Selbstverteidigungsrecht ist an das humanitäre Völkerrecht gebunden und darf nicht zur Rechtfertigung von Maßnahmen führen, die Zivilist*innen unverhältnismäßig treffen. Zudem<strong>muss anerkannt werden, dass durch den Konflikt nach 1948 850.000 Jüd*innen aus ihrer Heimat in der SWANA-Region vertrieben wurden oder fliehen mussten.</strong> Außerdem muss anerkannt werden, dass die Gründung des Staates Israel 1948 auch mit der Nakba einherging, der gewaltsamen Vertreibung und Entrechtung von über 700.000 Palästinenser*innen. Das Leid dieser Menschen und die historische wie aktuelle Kontinuität von Gewalt und Diskriminierung müssen auch betrachtet werden und dürfen nicht gegen anderes Leid aufgerechnet oder relativiert werden.Eine gerechte und friedliche Lösung erfordert die Anerkennung der Leiden beider Seiten</li></ul></div></div></section><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text"><p>Wenn wir über Vertreibungen und Flucht in der SWANA-Region im Kontext von Israel Palästina sprechen. Dürfen wir dies nicht nur selektiv tun. Wir müssen das Leid auf beiden Seiten betrachten. Es ist zwar wichtig zu betonen das dies keine Reaktion auf eine spezifische Kriegshandlung war, jedoch eine Folge des Konflikts.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Thu, 07 May 2026 17:31:53 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Ä59 zu A14:  Solidarität mit der Zivilbevölkerung in Palästina, Israel und dem Libanon</title>
                        <link>https://lmv0526gjnds.antragsgruen.de/lmv0526gjnds/motion/102162/amendment/105860</link>
                        <author>David Ben Tov (KV Wolfenbüttel)</author>
                        <guid>https://lmv0526gjnds.antragsgruen.de/lmv0526gjnds/motion/102162/amendment/105860</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_57356_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 24 bis 33:</h4><div><p class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">2.2 Der Terroranschlag der islamistischen Terrororganisation Hamas am 7. Oktober 2023 war<br>ein abscheuliches Verbrechen, das wir aufs Schärfste verurteilen. Es war der schwerwiegendste Angriff auf jüdisches Leben seit der Shoah. Der „Kampf“ der islamistische Terrororganisation Hamas ist kein Befreiungskampf, sondern anhaltender Terror und massive Menschenrechtsverletzung. Er muss als das benannt werden, was er ist: systematische Gewalt gegen Unschuldige. Wir verurteilen jede Verletzung der universellen Menschenrechte und damit derartige Angriffe auf Zivilist*innen, darunter fallen die Tötung, die Geiselnahme und die<br>Behandlung der Geiseln durch die islamistische Terrororganisation Hamas.</p><ul class="inserted" style="color:#008000;text-decoration:underline;"><li>Der Konflikt in den Israelischen und Palästinensischen Gebieten ist das Ergebnis einer jahrzehntelangen, traumatischen Geschichte, die die Menschen aller Staats- und Religionszugehörigkeiten in der Region durch Gewalt, Vertreibung und tiefgreifendes Leid bis heute prägt.</li></ul></div></div></section><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text"><p>Damit geht es nicht um zwei Staaten sondern um die Situation von den Menschen in den Betroffenen gebieten. Zusätzlich ist das so genauer ,da es erst am 15.11.1988 von der PLO ein Palästinensischer Staat ausgerufen wurde und wir uns auch auf die Zeit davor beziehen.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Thu, 07 May 2026 17:01:52 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Ä58 zu A14:  Solidarität mit der Zivilbevölkerung in Westasien</title>
                        <link>https://lmv0526gjnds.antragsgruen.de/lmv0526gjnds/motion/102157/amendment/105859</link>
                        <author>David Ben Tov (KV Wolfenbüttel)</author>
                        <guid>https://lmv0526gjnds.antragsgruen.de/lmv0526gjnds/motion/102157/amendment/105859</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_57356_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Nach Zeile 462 einfügen:</h4><div><ul class="inserted" style="color:#008000;text-decoration:underline;"><li>Die sofortige Aussetzung von Zugsamenarbeit mit Organisationen oder Bündnissen,falls diese Antisemitismus Aufweisen und/oder Antisemitische Handlungen tolerieren. Als Beispiel nehmen wir den Austritt der GJ Hamburg aus dem 8. März Bündnis am 15.02.2026.</li></ul><ul class="inserted" style="color:#008000;text-decoration:underline;"><li>4.12</li></ul></div></div></section><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text"><p>Wir dürfen als Verband nicht bei Lippenbekenntnissen bleiben. Im Antrag schreiben wir ganz klar das wir gegen jeden Antisemitismus sind, daraus muss folgen das wir als Verband nicht in Bündnissen sein können wo Antisemitismus geduldet oder verharmlost wird. Dies muss unserer Anspruch sein.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Thu, 07 May 2026 16:59:09 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Ä57 zu A14:  Solidarität mit der Zivilbevölkerung in Palästina, Israel und dem Libanon</title>
                        <link>https://lmv0526gjnds.antragsgruen.de/lmv0526gjnds/motion/102162/amendment/105844</link>
                        <author>Steffen Henkensiefken (KV Oldenburg-Land)</author>
                        <guid>https://lmv0526gjnds.antragsgruen.de/lmv0526gjnds/motion/102162/amendment/105844</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_57356_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 467 bis 474:</h4><div><p class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">4.16 Die bedingungslose und unverzügliche Freilassung aller noch in Gaza festgehaltenen Geiseln (lebend und tot) ist eine eigenständige humanitäre und politische Forderung, die nicht mit der Forderung eines israelischen Rückzugs verrechnet werden darf. Hamas und alle anderen bewaffneten Fraktionen müssen sich entwaffnen und aus jeder politisch-militärischen Rolle in Gaza zurückziehen, wie es der ICC-Haftbefehl gegen Mohammed Deif vom 21.11.2024 (zurückgenommen Februar 2025 nach bestätigtem Tod) wegen Mord, Ausrottung, Folter, Vergewaltigung und Geiselnahme rechtlich begründet.</p><ul class="inserted" style="color:#008000;text-decoration:underline;"><li><p><strong>Die Bundesregierung sollte auf europäischer Ebene prüfen, ob Teile des EU-Israel-Assoziierungsabkommens ausgesetzt werden müssen, falls Israel seine völkerrechtlichen Verpflichtungen weiterhin nicht erfüllt.</strong></p></li></ul></div></div></section><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text"><p>Der Änderungsantrag ersetzt die Forderung nach einer sofortigen vollständigen Aussetzung durch eine differenziertere europäische Prüfung möglicher Maßnahmen. Damit bleibt der politische Druck zur Einhaltung des Völkerrechts bestehen, ohne sich auf eine maximale Eskalationsforderung festzulegen.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Thu, 07 May 2026 13:47:52 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Ä56 zu A14:  Solidarität mit der Zivilbevölkerung in Palästina, Israel und dem Libanon</title>
                        <link>https://lmv0526gjnds.antragsgruen.de/lmv0526gjnds/motion/102162/amendment/105843</link>
                        <author>Steffen Henkensiefken (KV Oldenburg-Land)</author>
                        <guid>https://lmv0526gjnds.antragsgruen.de/lmv0526gjnds/motion/102162/amendment/105843</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_57356_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 410 bis 412:</h4><div><p class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">4.2 Die Anerkennung des Genozids an den Palästinenser*innen durch die Bundesregierung sowie die Unterstützung internationaler Rechtsinstitutionen wie des IGH bei der Verfolgung von Kriegsverbrechen.</p><ul class="inserted" style="color:#008000;text-decoration:underline;"><li><p><strong>Keine neuen deutschen Ausfuhrgenehmigungen für Rüstungsgüter nach Israel, die im völkerrechtswidrigen Vorgehen in Gaza, der Westbank oder auf dem Golan eingesetzt werden können. Gleichzeitig gehört zu unserer Verantwortung gegebenenfalls auch militärische Unterstützung für die Verteidigung Israels vor Angriffen durch das iranische Regime, die Hisbollah, die Huthi-Milizen oder die Hamas zu gewähren.</strong></p></li></ul></div></div></section><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text"><p>Der Änderungsantrag differenziert stärker zwischen Waffenlieferungen für völkerrechtswidrige Einsätze und möglichen Lieferungen zur Verteidigung Israels gegen externe Angriffe. Dadurch wird sowohl dem Schutz des Völkerrechts als auch der Sicherheitsverantwortung Deutschlands gegenüber Israel Rechnung getragen.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Thu, 07 May 2026 13:46:34 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Ä55 zu A14:  Solidarität mit der Zivilbevölkerung in Palästina, Israel und dem Libanon</title>
                        <link>https://lmv0526gjnds.antragsgruen.de/lmv0526gjnds/motion/102162/amendment/105842</link>
                        <author>Steffen Henkensiefken (KV Oldenburg-Land)</author>
                        <guid>https://lmv0526gjnds.antragsgruen.de/lmv0526gjnds/motion/102162/amendment/105842</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_57356_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 404 bis 406:</h4><div><p class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">4. Die Mitgliederversammlung beauftragt den Vorstand der GRÜNEN JUGEND NIEDERSACHSEN, sich im Rahmen ihrer Möglichkeiten und Kompetenzen für folgende Forderungen einzusetzen und öffentlichkeitswirksam zu kommunizieren:</p><ul class="inserted" style="color:#008000;text-decoration:underline;"><li><strong>Deutschland muss Palästina perspektivisch als Staat anerkennen. Dies bleibt ein zentraler Bestandteil einer verhandelten Zwei-Staaten-Lösung. In diesem Rahmen ist die Anerkennung des Staates Palästina auch durch Deutschland ein prioritärer Schritt im aktuellen Friedensprozess.</strong></li></ul></div></div></section><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text"><p>Die Änderung bettet die Anerkennung Palästinas in einen politischen Friedensprozess ein und orientiert sich damit stärker an der Formulierung der Bundespartei. Die Anerkennung bleibt ein wichtiges Ziel, wird jedoch diplomatisch und prozessbezogen eingeordnet.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Thu, 07 May 2026 13:45:32 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Ä54 zu A14:  Solidarität mit der Zivilbevölkerung in Palästina, Israel und dem Libanon</title>
                        <link>https://lmv0526gjnds.antragsgruen.de/lmv0526gjnds/motion/102162/amendment/105841</link>
                        <author>Steffen Henkensiefken (KV Oldenburg-Land)</author>
                        <guid>https://lmv0526gjnds.antragsgruen.de/lmv0526gjnds/motion/102162/amendment/105841</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text"><p>Die Beschlusslage sowohl von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN als auch der Grünen Jugend ist in dieser Frage eindeutig. Der Bundesparteitag der Grünen sowie der Bundeskongress 2023 und die Länderräte der Grünen Jugend haben deutlich gemacht, dass der Einsatz gegen Antisemitismus, für das Existenzrecht Israels, für das Selbstbestimmungsrecht der Palästinenser<em>Innen</em> und für die Einhaltung des Völkerrechts zusammengehören und nicht gegeneinander ausgespielt werden dürfen.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Thu, 07 May 2026 13:44:30 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Ä53 zu A14:  Solidarität mit der Zivilbevölkerung in Palästina, Israel und dem Libanon</title>
                        <link>https://lmv0526gjnds.antragsgruen.de/lmv0526gjnds/motion/102162/amendment/105839</link>
                        <author>Steffen Henkensiefken (KV Oldenburg-Land)</author>
                        <guid>https://lmv0526gjnds.antragsgruen.de/lmv0526gjnds/motion/102162/amendment/105839</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_57356_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 317 bis 338:</h4><div><p class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">Die Konflikte im Jemen, in Syrien und in der Türkei sind als Ausdruck einer gemeinsamen regionalen Krisendynamik im SWANA-Raum zu verstehen. Sie sind verbunden durch autoritäre Herrschaft, militärische Gewalt, Besatzung, ausländische Interventionen und die systematische Verfolgung von Oppositionellen und Minderheiten. Diese Konflikte wirken nicht nebeneinander, sondern aufeinander ein: Sie verschieben Machtverhältnisse in der Region, verschärfen Repression und Krieg und verschließen politische Handlungsspielräume für emanzipatorische Kräfte. Besonders betroffen sind Oppositionelle, Kurdinnen, religiöse und ethnische Minderheiten sowie FLINTA*s, die in allen drei Kontexten ähnlichen Unterdrückungs- und Gewaltverhältnissen ausgesetzt sind.<br>Diese Krisendynamik ist nicht von ihrer ökonomischen Grundlage zu trennen. Krieg, Besatzung und autoritäre Herrschaft sind in der Region eng mit kapitalistischer Verwertungslogik verflochten: durch Rüstungsexporte aus dem globalen Norden, die Konflikte materiell befeuern und Konzernen Milliardengewinne sichern; durch fossile Energie- und Rohstoffinteressen, die geopolitische Allianzen mit autokratischen Regimen begründen; durch eine Wiederaufbau-Ökonomie, die Zerstörung in Profit verwandelt und Menschen in den Trümmern als Arbeitskraft und Konsumentinnen neu verfügbar macht; und durch eine regionale Klassenstruktur, in der Kapital aus den Golfstaaten autoritäre Stabilisierung und neoliberale Restrukturierung gleichermaßen finanziert. Wer Krieg und Repression in der Region bekämpfen will, muss auch ihre ökonomischen Profiteurinnen benennen — in der Region wie hier.</p><ul class="inserted" style="color:#008000;text-decoration:underline;"><li><strong>Kritik an der Politik der israelischen Regierung, an Besatzung, Siedlungsbau und Nationalismus ist legitim, solange sie nicht in antisemitische Narrative, Dämonisierung, Doppelstandards oder die Abwertung jüdischen Lebens umschlägt.</strong></li></ul></div></div></section><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text"><p>Der Änderungsantrag ersetzt theoretisch stark aufgeladene Debatten über Zionismus durch eine klarere menschenrechts- und demokratietheoretische Formulierung. Legitime Kritik an Regierungspolitik wird verteidigt, gleichzeitig werden antisemitische Narrative klar abgegrenzt.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Thu, 07 May 2026 13:42:41 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Ä52 zu A14:  Solidarität mit der Zivilbevölkerung in Palästina, Israel und dem Libanon</title>
                        <link>https://lmv0526gjnds.antragsgruen.de/lmv0526gjnds/motion/102162/amendment/105838</link>
                        <author>Steffen Henkensiefken (KV Oldenburg-Land)</author>
                        <guid>https://lmv0526gjnds.antragsgruen.de/lmv0526gjnds/motion/102162/amendment/105838</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_57356_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">In Zeile 235:</h4><div><p class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">Israelbezogene Beispiele als Quasi-Norm:</p><ul class="inserted" style="color:#008000;text-decoration:underline;"><li>Wir verurteilen jede Verherrlichung von radikalem Islamismus sowie Aufrufe zu Gewalt und die Verbreitung antisemitischer Vorurteile zutiefst. Gleichzeitig beobachten wir in Deutschland eine alarmierende Kriminalisierung palästinasolidarischer Bewegungen. Demonstrationen werden verboten, Menschen aus migrantischen und muslimischen Communitys werden unverhältnismäßig kontrolliert, mit Polizei- und Gewaltmaßnahmen konfrontiert oder zum Teil sogar abgeschoben, weil sie ihre Stimme gegen Gewalt,<strong>für die Einhaltung des Völkerrechts, den Schutz der Menschenrechte und das Selbstbestimmungsrecht der Palästinenser*innen erheben</strong> . Diese Repression, das politische Schweigen und die pauschale Diffamierung solidarischer Stimmen verschärfen bestehende Machtungleichgewichte massiv und müssen sofort aufhören.</li></ul></div></div></section><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text"><p>Die Begriffe „neokolonialistisch“ und „imperialistisch“ sind in diesem Kontext politisch und historisch stark aufgeladen und tragen wenig zu einer differenzierten Analyse des Nahostkonflikts bei. Sie vereinfachen die komplexe historische, sicherheitspolitische und völkerrechtliche Realität des Konflikts und erschweren eine sachliche Debatte. Die aktuelle Beschlusslage von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN sowie der Grünen Jugend orientiert sich stärker an universellen Menschenrechten, humanitärem Völkerrecht und dem Prinzip menschlicher Sicherheit als an antiimperialistischen Deutungsmustern.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Thu, 07 May 2026 13:41:47 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Ä51 zu A14:  Solidarität mit der Zivilbevölkerung in Palästina, Israel und dem Libanon</title>
                        <link>https://lmv0526gjnds.antragsgruen.de/lmv0526gjnds/motion/102162/amendment/105837</link>
                        <author>Steffen Henkensiefken (KV Oldenburg-Land)</author>
                        <guid>https://lmv0526gjnds.antragsgruen.de/lmv0526gjnds/motion/102162/amendment/105837</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_57356_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">In Zeile 230:</h4><div><p class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">Begriffliche Vagheit und Tautologie:</p><ul class="inserted" style="color:#008000;text-decoration:underline;"><li><p><strong>Militärische Operationen in Drittstaaten, die gegen das Gewaltverbot verstoßen und Friedensprozesse gefährden, lehnen wir ab. Gleichzeitig verurteilen wir Angriffe bewaffneter Gruppen auf Israel sowie jede Verletzung der territorialen Souveränität von Staaten in der Region.</strong></p></li></ul></div></div></section><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text"><p>Der Änderungsantrag reduziert einseitige Schwerpunktsetzungen und ordnet die Eskalation im Libanon stärker in den regionalen Sicherheitskontext ein. Gleichzeitig bleibt die Kritik an völkerrechtswidrigen militärischen Operationen bestehen.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Thu, 07 May 2026 13:40:17 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Ä50 zu A14:  Solidarität mit der Zivilbevölkerung in Palästina, Israel und dem Libanon</title>
                        <link>https://lmv0526gjnds.antragsgruen.de/lmv0526gjnds/motion/102162/amendment/105835</link>
                        <author>Steffen Henkensiefken (KV Oldenburg-Land)</author>
                        <guid>https://lmv0526gjnds.antragsgruen.de/lmv0526gjnds/motion/102162/amendment/105835</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_57356_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 166 bis 167:</h4><div><p class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">Solchen eklatanten Verstößen gegen internationales Recht treten wir mit aller Schärfe entgegen.</p><ul class="inserted" style="color:#008000;text-decoration:underline;"><li>Über die Zukunft des Gazastreifens dürfen allein die Palästinenser*innen entscheiden. Wir treten unmissverständlich für eine palästinensische Souveränität und das volle Selbstbestimmungsrecht des palästinensischen Volkes ein. Den sogenannten „Trump-Plan“ lehnen wir entschieden ab, da er eine echte Eigenstaatlichkeit untergräbt. Ein gerechter Frieden in Westasien ist nur möglich, wenn die souveränen Rechte der Palästinenser*innen geachtet werden. <strong>Unser Ziel bleibt eine verhandelte Zwei-Staaten-Lösung, bei der der Staat Israel und ein souveräner, demokratischer und lebensfähiger Staat Palästina Seite an Seite in Frieden und Sicherheit leben.</strong></li></ul></div></div></section><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text"><p>Die Ergänzung stellt klar, dass das langfristige Ziel ein verhandelter Frieden zwischen einem sicheren Staat Israel und einem souveränen palästinensischen Staat ist, um einen nachhaltigen Frieden in der Region zu erreichen.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Thu, 07 May 2026 13:39:19 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Ä49 zu A14:  Solidarität mit der Zivilbevölkerung in Palästina, Israel und dem Libanon</title>
                        <link>https://lmv0526gjnds.antragsgruen.de/lmv0526gjnds/motion/102162/amendment/105834</link>
                        <author>Steffen Henkensiefken (KV Oldenburg-Land)</author>
                        <guid>https://lmv0526gjnds.antragsgruen.de/lmv0526gjnds/motion/102162/amendment/105834</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_57356_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 136 bis 150:</h4><div><p class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">2.9 Über die Zukunft des Gazastreifens dürfen allein die Palästinenser*innen entscheiden. Wir treten unmissverständlich für eine palästinensische Souveränität und das volle Selbstbestimmungsrecht des palästinensischen Volkes ein. Der von US-Präsident Donald Trump am 29. September 2025 vorgestellte Comprehensive Plan to End the Gaza Conflict (CPEGC), der 20 Punkte umfasst, am 8./9. Oktober 2025 von Israel und mit Vorbehalten von Hamas teilangenommen, dessen Phase 1 am 10. Oktober 2025 in Kraft trat und der durch Sicherheitsratsresolution S/RES/2803 vom 17. November 2025 (13 Ja – 0 Nein – 2 Enthaltungen China/Russland) als Annex 1 endorsed wurde, einschließlich Ermächtigung eines unter Trump-Vorsitz stehenden „Board of Peace&quot; und einer „International Stabilization Force&quot; lehnen wir entschieden ab, da er eine echte Eigenstaatlichkeit untergräbt. Ein gerechter Frieden in Westasien ist nur möglich, wenn die souveränen Rechte der Palästinenser*innen geachtet werden. Dazu gehört für uns auch die Umsetzung des völkerrechtlich verbrieften Rückkehrrechts.</p><ul class="inserted" style="color:#008000;text-decoration:underline;"><li><p><strong>Wir verurteilen die Kriegsführung in Gaza, deren humanitäre Folgen und militärische Mittel unverhältnismäßig beziehungsweise völkerrechtswidrig sind. Der Internationale Gerichtshof hat Israel verpflichtet, Maßnahmen zur Verhinderung eines möglichen Genozids zu ergreifen. Das militärische Vorgehen der israelischen Regierung im Gazastreifen hat unermessliches Leid verursacht und ist in seinen humanitären Folgen und militärischen Mitteln unverhältnismäßig beziehungsweise völkerrechtswidrig. Die Blockade humanitärer Hilfe und das Aushungern der Zivilbevölkerung stellen einen schweren Bruch des humanitären Völkerrechts dar.</strong></p></li></ul></div></div></section><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text"><p>Statt einer abschließenden politischen Feststellung eines Genozids verweist der Antrag auf die Verfahren und Einschätzungen internationaler Gerichte und Organisationen, wo die letztliche Entscheidung liegt. Gleichzeitig bleibt die deutliche Kritik an der unverhältnismäßigen und völkerrechtswidrigen Kriegsführung bestehen.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Thu, 07 May 2026 13:38:12 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Ä48 zu A14:  Solidarität mit der Zivilbevölkerung in Palästina, Israel und dem Libanon</title>
                        <link>https://lmv0526gjnds.antragsgruen.de/lmv0526gjnds/motion/102162/amendment/105832</link>
                        <author>Steffen Henkensiefken (KV Oldenburg-Land)</author>
                        <guid>https://lmv0526gjnds.antragsgruen.de/lmv0526gjnds/motion/102162/amendment/105832</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_57356_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 115 bis 116:</h4><div><p class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">Die Grüne Jugend Niedersachsen erkennt den Genozid an den Palästinenser*innen nach Art II der UN-Völkermordkonvention durch die folgende Einordnung an:</p><ul class="inserted" style="color:#008000;text-decoration:underline;"><li><p><strong>Die anhaltende Besatzung sowie die systematische und strukturelle Entrechtung der palästinensischen Bevölkerung sind Ausdruck eines strukturellen Unrechts. Wir fordern den Schutz der Palästinenserinnen vor massiven Völkerrechtsverbrechen und willkürlicher Gewalt, sei es durch israelische Siedlerinnen und Sicherheitskräfte oder durch terroristische Akteure.</strong></p></li></ul></div></div></section><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text"><p>Der Änderungsantrag verschiebt den Fokus weg von juristisch umstrittenen Zuschreibungen hin zu klar benennbaren Verstößen gegen Menschenrechte und humanitäres Völkerrecht. Damit wird die Kritik an Besatzung, Entrechtung und Gewalt aufrechterhalten, ohne politische oder juristische Vorfestlegungen zu treffen, die über internationale Gerichtsentscheidungen hinausgehen.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Thu, 07 May 2026 13:36:36 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Ä47 zu A14:  Solidarität mit der Zivilbevölkerung in Palästina, Israel und dem Libanon</title>
                        <link>https://lmv0526gjnds.antragsgruen.de/lmv0526gjnds/motion/102162/amendment/105831</link>
                        <author>Steffen Henkensiefken (KV Oldenburg-Land)</author>
                        <guid>https://lmv0526gjnds.antragsgruen.de/lmv0526gjnds/motion/102162/amendment/105831</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_57356_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 80 bis 84:</h4><div><p class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">2.6 Ökonomie des Krieges<br>Mit Albanese verstehen wir den Krieg in Gaza nicht nur als militärisches, sondern als ökonomisches Projekt: Über 60 multinationale Unternehmen aus Rüstung, Tech, Schwermaschinen, Energie, Tourismus, Finanz und Logistik (Maersk) profitieren von Besatzung und Genozid.</p><ul class="inserted" style="color:#008000;text-decoration:underline;"><li><strong>Das Existenzrecht Israels als sichere Heimstätte für JüdinnenJuden ist für uns unverhandelbar. Israel hat das völkerrechtlich verbriefte Recht, sich gegen Angriffe zu verteidigen, und die Pflicht, seine Bürgerinnen im Rahmen des Völkerrechts zu schützen. Ebenso unverhandelbar ist das Selbstbestimmungsrecht der Palästinenser*innen. </strong><strong>Wir bekräftigen, dass Kritik an staatlichem Handeln – auch an der Politik der israelischen Regierung – niemals mit der Abwertung jüdischen Lebens verbunden sein darf. Gleichzeitig erkennen wir an, dass Antisemitismus weltweit zunimmt und gerade auch im Kontext des Nahostkonflikts häufig verstärkt auftritt. Dem stellen wir uns entschieden entgegen. Kritik an israelischer Regierungspolitik darf niemals in antisemitische Narrative, Doppelstandards oder Dämonisierung umschlagen. Unser Ziel ist eine Perspektive, die Sicherheit, Selbstbestimmung und Würde für sowohl Israelis als auch Palästinenser*innen gleichermaßen gewährleistet</strong></li></ul></div></div></section><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text"><p>Die Ergänzung orientiert sich an der aktuellen Beschlusslage von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN sowie der Grünen Jugend auf Bundesebene. Sie stellt klar, dass das Existenzrecht Israels als sichere Heimstätte für Jüdinnen<em>Juden</em> unverhandelbar ist und zugleich das Selbstbestimmungsrecht der Palästinenserinnen ebenso anerkannt wird. Damit wird deutlicher herausgestellt, dass Sicherheit, Menschenrechte und Völkerrecht universell gelten und nicht gegeneinander ausgespielt werden dürfen.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Thu, 07 May 2026 13:33:15 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Ä46 zu A14:  Solidarität mit der Zivilbevölkerung in Palästina, Israel und dem Libanon</title>
                        <link>https://lmv0526gjnds.antragsgruen.de/lmv0526gjnds/motion/102162/amendment/105829</link>
                        <author>Steffen Henkensiefken (KV Oldenburg-Land)</author>
                        <guid>https://lmv0526gjnds.antragsgruen.de/lmv0526gjnds/motion/102162/amendment/105829</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_57356_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">In Zeile 69:</h4><div><p class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">2.5 Historische Verantwortung und Gegenwart.</p><ul class="inserted" style="color:#008000;text-decoration:underline;"><li>Jüdinnen*Juden wurde über Jahrhunderte unermessliches Leid zugefügt, von Pogromen bis zur Shoah. Die Shoah, der industriell organisierte Genozid an sechs Millionen europäischen Jüdinnen*Juden, prägt bis heute das kollektive Gedächtnis in Deutschland und weltweit. Das Vermächtnis Deutschlands als Täternation verpflichtet uns <strong>zum Schutz von Jüdinnen</strong><strong><em>Juden</em></strong><strong> sowie</strong><strong>zur Wahrung der universellen Menschenrechte, die als Lektion aus dem Nationalsozialismus in der allgemeinen Erklärung der Menschenrechte niedergeschrieben wurden und durch das Völkerrecht gewahrt werden sollen.</strong></li></ul></div></div></section><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text"><p>Der Änderungsantrag betont die besondere Verantwortung Deutschlands gegenüber Jüdinnen<em>Juden,</em> verbindet das unverhandelbare Existenzrecht Israels mit dem ebenso unverhandelbaren Selbstbestimmungsrecht der Palästinenser*innen und betont die Bindung staatlichen Handelns an das Völkerrecht.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Thu, 07 May 2026 13:31:40 +0200</pubDate>
                    </item></channel></rss>