Diese Konstruktion erfüllt drei Bedingungen gleichzeitig: (1) Sie zeigt analytische Tiefe und ist von Antisemitismus-Bekämpfung aus gedacht; (2) sie setzt die JDA nicht als Ersatz, sondern argumentiert mit der wissenschaftlichen Antisemitismusforschung selbst, deren Pluralität sie offenlegt; (3) sie steht damit auf dem Boden der grundrechtlichen Kritik (Sedley, Tomlinson, Stern, Ullrich), die im Plenum verteidigbar ist. Wichtig: Die Pluralität in der Forschung ist transparent gemacht — Salzborn und Schwarz-Friesel werden als IHRA-Befürworter*innen positiv referenziert für ihre empirische Forschung, nicht gegen sie ausgespielt. Das nimmt der Pro-IHRA-Mehrheit das stärkste Gegenargument („ihr ignoriert die Antisemitismusforschung").
| Antrag: | Solidarität mit der Zivilbevölkerung in Westasien |
|---|---|
| Antragsteller*in: | Anton Hensky (KV Braunschweig) |
| Status: | Angenommen |
| Eingereicht: | 05.05.2026, 19:03 |
